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Klinik


Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie,
Psychosomatik und
Psychotherapie

Univ.-Prof. Dr. J. Deckert


Spezialambulanz Angst- und Zwangserkrankungen

Spezialambulanz Angsterkrankungen

Leitung & Mitarbeiter:

OA Dr. med. Dipl.-Psych. S. Unterecker

Dr. med. A. Gehrmann, Ärztin
Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. A. Gajewska, appr. Psychotherapeutin
Dipl.-Psych. M. Kretzschmar 

Kontakt & Terminvereinbarung:

Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Tel: (0931) 201-77800
Fax: (0931) 201-77840
Mo-Fr: 8:00 – 12:00 Uhr
Mo, Di, Do: 13:00 – 16:00 Uhr
Mi: 13:00 – 15:00 Uhr 

Allgemeines zur Angst und Zwängen

Angst

Angst ist eigentlich ein normales Gefühl, Angstreaktionen schützen uns im Alltag vor Gefahren. Angstreaktionen signalisieren: Vorsicht – Gefahr! Solche Angstreaktionen sind häufig begleitet von Herzklopfen, Unruhe, Atemnot und anderen Symptomen. Bei manchen Menschen treten Angstreaktionen in Situationen auf, in denen objektiv eigentlich keine Gefahr besteht. Ohne zu wissen, warum, entwickeln diese Menschen Ängste, die dazu führen können, dass der Alltag erheblich beeinträchtigt ist, dass die Arbeitsfähigkeit nachlässt und dass bestimmte Tätigkeiten zunehmend vermieden werden, wie z.B. das Fahren in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Einkaufen. Angsterkrankungen, zu denen die Soziale Phobie, die Agoraphobie, die Spezifischen Phobien, die Panikstörung und die Generalisierte Angsterkrankung gehören, betreffen weltweit etwa 13% aller Menschen.

Zwang

Patienten mit Zwangserkrankungen haben beispielsweise das Bedürfnis, sich ständig die Hände zu waschen oder elektrische Geräte in der Wohnung zu kontrollieren, oder müssen bestimmte Gedanken sehr häufig wiederholen. Zwangshandlungen oder auch Zwangsgedanken kosten die Patienten viel Energie und können in der Folge zu Erschöpfung und Depressionen führen. Zwangserkrankungen betreffen etwa 2-3% der Bevölkerung und sind für Betroffene und deren Angehörige sehr belastend.

Behandlungskonzept

Am Anfang steht in der Regel ein ausführliches Gespräch mit intensiver medizinischer, psychiatrischer und psychologischer Diagnostik. Dabei werden in Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Disziplinen am UKW (z.B. Kardiologie, Neurologie) sorgfältig alle möglichen körperlichen Ursachen Ihrer Erkrankung ausgeschlossen (z.B. Blutuntersuchungen, EEG, EKG, ggf. Kernspintomographie).

Angst- und Zwangserkrankungen sind gut behandelbar. Je rascher die Erkrankung erkannt und behandelt wird, desto geringer ist die Gefahr der Entwicklung chronischer Probleme und Zusatzerkrankungen. Entsprechend den aktuellen Leitlinien der Fachgesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) werden psychotherapeutische Verfahren und medikamentöse Optionen eingesetzt.  

Behandlungsschwerpunkte

  • Panikstörung und Agoraphobie
  • Generalisierte Angststörung (GAS)
  • Soziale Phobie
  • Angst und Depression gemischt
  • Zwangserkrankungen (Zwangsgedanken, -handlungen, -impulse)

Therapieangebot der Klinik bei Angst- und Zwangserkrankungen

  • Spezialambulanz für Angst- und Zwangserkrankungen
  • Psychosomatische Tagesklinik
  • Station V Ost mit psychotherapeutischem Schwerpunkt 

Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften und Selbsthilfe

  • Deutsche Gesellschaft für Angstforschung (GAF)
  • Deutsche Gesellschaft Zwangserkrankungen e.V.

Unser Team

Angstambulanz

OA Dr. med. Dipl.-Psych. S. Unterecker

Dipl.-Psych. M. Kretzschmar

Frau Dipl.-Psych. M. Kretzschmar

Frau Dr. med. A. Gehrmann

Frau Dr. med. A. Gehrmann

Frau Dipl.-Psych. Dr. A. Gajewska

Frau Dipl.-Psych. Dr. A. Gajewska