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Klinik


Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie,
Psychosomatik und
Psychotherapie

Univ.-Prof. Dr. J. Deckert


Die Klinik im Wandel der Zeit

Die Behandlung psychischer Erkrankungen hat in Würzburg eine große Tradition. Lange bevor die Klinik in der Füchsleinstrasse in ihrer heutigen Form existierte, sind in dieser Stadt Menschen mit psychischen Erkrankungen behandelt worden. Würzburg war auch eine der ersten deutschen Städte, in denen das Fach Psychiatrie systematisch gelehrt wurde. Seit mehr als 100 Jahren wird hier außerdem geforscht. Die folgende Zeittafel gibt einen kurzen Überblick über die Geschichte der Psychiatrie in Würzburg: 

1583 Im Julius-Spital wird erstmals eine Abteilung zur stationären Behandlung psychisch Kranker eröffnet
1833 Gründung der ersten Psychiatrischen Klinik (im Julius-Spital)
1863 Der erste Lehrstuhl für Psychiatrie wird eingerichtet. Psychiatrische Forschung und Lehre werden damit erstmals institutionalisiert
1893 Eröffnung der "Nervenklinik” in der Füchsleinstraße
1939 - 1945 Leitende Beteiligung des Lehrstuhlinhabers an der T4-Aktion. Außenstelle des KZ Flossenbürg auf dem Gelände der Klinik.
1965 Beginn des Neubaus in seiner heutigen Form
1971 Umzug der Psychiatrischen Klinik in das Gebäude der alten Universitäts-Augenklinik am Röntgenring
1981 Feierliche offizielle Einweihung der neuen Psychiatrischen Klinik in der Füchsleinstraße
2013 Gründung des Zentrums für Psychische Gesundheit
Portal
Gemeinschaftsarbeit aus der Kunsttherapie der Klinik 2007
Stolperstein
2008 in Erinnerung an ein Opfer des Nationalsozialismus vor der Klinik verlegter Stolperstein
Kunsttherapie
Renovierung der Stationen 2008-2010 mit Einrichtung von Mutter-Kind-Zimmern.
Familienzimmer
Eingangstor des ersten Klinikbaus von 1893 mit der 2014 aufgestellten Stele zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus. (Entwurf: Tilmann Christner, Ausführung: Steinwelten von Josef Hofmann)
Margarete-Höppel-Platz
Umbenennung der Adresse der Klinik von Füchsleinstrasse 15 zu Margarete-Höppel-Platz 1 nach einem Opfer der „Euthanasie“ am 23.9.2016 durch den Oberbürgermeister Herr Schuchardt im Beisein von Angehörigen von Frau Margarete Höppel (von links nach rechts Herr Altoberbürgermeister Weber, Frau Stefanie Köster, Herr Oberbürgermeister Schuchardt, Frau Weber-Pflüger).